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eBooks kaufen – aber welche? Hilft da ein Gewinnspiel?

eBooks kaufen publi4all Computerdiktatur Thomas Hoffmann Roy O'Finnigan MüncheneBooks kaufen, die einem gefallen und die man gerne liest: wie geht das? Der Mann im Bild macht gerade Pause bei einem Autobahnparkplatz. Er hat sein eBook zu Ende gelesen und will jetzt neue eBooks kaufen. Kein Problem, sein Lesegerät hat auch in der Röhre Kontakt und so sucht er ein wenig im kindle-Shop. Oft kauft er nach Empfehlungen von Freunden, er liest gerne Science Fiction und hat seine Lieblingsautoren. Auf dieser Basis und mit Hilfe der Algorithmen wäre die Suche für ihn einfach. Wenn der Mann nicht gerade auf der Suche nach dem Wow-Effekt wäre, einen Autor lesen wollte, den er noch nicht kennt? Da reicht die Zeit an der Autobahn wahrscheinlich nicht aus…

eBooks verkaufen – schwieriger als eBooks kaufen?

Wie steht es jetzt um den eBook-Verkauf? Freilich müssen sie geschickt verschlagwortet sein. Am besten sorgt man dafür, dass man bei Amazon ein paar gute Kritiken bekannt; aber bitte nicht einfach Lobhudelei. Konstruktive Kritik lieben potentielle Leser. Ist ja alles klar. Und bereits daran scheitern einige Autoren. Entweder sie finden keine Rezensenten oder die Rezension sind deutlich „frisiert“. Was kann man also außerdem machen?

eBooks kaufen Roy O'Finnigan Krieg ums Internet ComputerdiktaturDer Autor Roy O’Finnigan (Pseudonym) ist Physiker. Er liebt SciFi und Fantasy und schreibt als erfahrener Fachjournalist schon lange. Vor einigen Jahren begann er, einen SciFi-Roman zu schreiben, in dem die Virtuelle Realität unser reales Leben gleichsam wegsimuliert und Computer den Menschen die Entscheidungen beschneiden. Ich finde die Story spannend und extrem gut recherchiert. Und ich nehme an, dass das, was Roy beschreibt, schon bald Realität sein wird.

Seit einiger Zeit veröffentlicht Roy Auszüge aus dem Roman mit dem Arbeitstitel „Nanobots“ bei Plattformen wie neobooks oder Bookrix. Einen Auszug aus „Nanobots“ habe ich als eBook verlegt. „Krieg ums Internet“ enthält mehrere Kurzgeschichten, eine davon die Gewinnerstory beim c’t-Schreibwettbewerb. Das eBook erhielt gute Kritiken. Roy O’Finnigan ist ein interessanter Blogger. Er bloggt über technische Zukunftsentwicklungen wie Computer/Brain-Interfacem oder Augmented Realiy – und zwar sehr anregend, wie ich finde.

Gewinnspiel: Galaktisches Gold für SciFi-Fans

eBooks kaufen Roy O'Finnigan Computerdiktatur publi4all„Computerdiktatur“, Roys nächstes eBook, wollten wir nun mit Hilfe eines Gewinnspiels verkaufen. Roy überlegte sich Fragen, die man leicht beantworten kann, wenn man das Buch gelesen hat. Es spielt in der Zeit nach dem weltweiten Zusammenbruch von Internet und Elektroversorgung.

Als Hauptgewinn loben wir einen kleinen Goldbarren mit Echtheitszertifikat aus, als weitere Gewinne Amazon-Einkaufsgutscheine. Das Gewinnspiel hat Roy selbst programmiert und in seinem Blog publiziert. Hier kann man sehen, wie es geht.

Aber das Gewinnspiel funktioniert wie jede Werbung und wir hatten uns zunächst viel zu sehr in die Technik verliebt und dabei die Texte etwas vernachlässigt. Wir waren schockiert, dass sich viele das Gewinnspiel ansahen, aber keiner sich für unsere Preise zu interessieren schien. Und weil wir von Freunden das Feedback erhielten, das sei alles zu kompliziert, haben wir die Texte stark vereinfacht und zusätzlich noch eine Reihe von Gebrauchsanleitungen eingefügt.

Und in der Headline sprechen wir jene direkt an, die unsere eBooks kaufen wollen: die SciFi-Fans. Jetzt funktioniert es und die Besucher von Roys Gewinnspiel nehmen an der Verlosung teil. Und die Verkäufe – werden wir genau beobachten.

Wie Ihnen das Gewinnspiel gefällt oder  Ihr persönliches Feedback zum eBook können sie gerne an Roy senden (E-Mail-Adressse roy.ofinnigan@t-online.de). Oder Sie hinterlassen mir hier einen Kommentar, welche Erfahrungen Sie mit Gewinnspielen gemacht haben.

eBooks ankündigen mit Twitter, Facebook & Blog!

Erfolgreiche Autoren von eBooks sind Unternehmer. Wer kann die Marke Autor besser verkaufen, als er selbst? Was schon für gedruckte Bücher gilt, ist um so notwendiger beim Verkauf von eBooks. Die Erkenntnis des US-Bestsellerautors John Locke, der die eBooks als seine Angestellten betrachtet, ist in der Zwischenzeit fast ein Allgemeinplatz. Was kann also ein Autor von eBooks dazu beitragen, dass sich sein eBook besser verkauft und welche Unterstützung kann er von seinem Publisher erwarten?

So suchen Leser nach eBooks

Leser suchen eBooks zu bestimmten Themen wie Schimmelpilzbefall in Wohnungen (etwa das kluge eBook des Baubiologen Marcus Reger) oder sehr häufig stolpern sie bei ihrer Recherche über Autoren, von denen sie schon etwas gelesen haben oder die sie aus den Web-Plattformen kennen. Oder die Leser haben ein Blog abonniert, weil  es für sie inhaltlich wichtig oder schlicht unterhaltend ist. Sie stoßen bei der Lektüre der Blog Posts immer mal wieder auf die Literatur des Autors und sehen sich diese zum Beispiel bei Amazon an. Schließlich twittern viele Leser zu bestimmten Themen. Auch hier erhalten sie immer wieder Empfehlungen für Bücher und eBooks von anderen Twitterern genau zu ihrem Interessensgebiet und entscheiden sich manchmal zum Kauf.

eBook-Vermarktung mit der Königsdisziplin Bloggen

Am wirkungsvollsten wird ein eBook lange vor seinem Erscheinen ins Gespräch gebracht, indem Inhalte, Kapitelauszüge und Textfragmente über die üblichen Plattformen ins Internet kommen. Der Autor macht von Beginn seiner Arbeit an neugierig. Um die Neugier der Leser zu wecken, eignen sich am besten Twitter und Facebook. Besonders gut an diesen Plattformen: die Autoren bekommen ziemlich sicher Kommentare, die Anregungen fürs Marketing und Unterstützung beim Schreiben sind. Und sie sind lange vor Erscheinen des eBooks im Gespräch. Alle Autoren sollten sich auf diese Weise konsequent mit künftigen Lesern austauschen.

Die Königsdisziplin ist freilich das Blog. Hier demonstrieren Sie laufend Ihre ganz persönliche Expertise, schreiben über aktuelle Ereignisse und Ihre Themen. Sie stellen Ihre Thesen zur Diskussion oder veranstalten Votings für Coverentwürfe oder Buchtitel. Das Gute ist: Ihr Blog ist nicht beschränkt in Länge und Darstellungsform. Es lebt von der überlegten Handhabung durch Sie, den Autor! Haben Sie bereits eines in Planung, mit dem Sie Ihr Buch oder eBook bekannt machen?

Viele Autoren fragen mich: „Wie soll ich denn das alles schaffen? Ich weiß ja noch nicht mal, woher ich die Zeit nehme, mein Buch zu schreiben!“ Die Antwort darauf ist ganz einfach. Wenn Sie als Autor das, was Sie ohnehin täglich überlegen und schreiben, zum Teil  in Ihr Blog verlagern, reduziert sich Ihr Mehraufwand (fast) auf Organisation. Denken Sie darüber nach. Ratschläge dazu gebe ich Ihnen gerne, wenn Sie mir eine Mail senden oder einen Kommentar hinterlassen.

Aktivitäten des Publishers nach dem Start von eBooks

Der Publisher von eBooks ist zunächst einmal der Mentor des Autors. Er unterstützt ihn umfassend und hilft ihm, das Manuskript in eine eBook-kompatible Form zu bringen. Der Publisher produziert Cover und stellt die eBooks her. Er platziert die eBooks auf Plattformen wie kindle direct publishing (kdp).

Er befähigt seine Autoren, sich und das eBook zu vermarkten und bietet das eBook auf allen möglichen Wegen im Internet an. Seine Werbeaktionen, Facebook-Posts und Entwicklung kreativer Twitter-Kampagnen unterstützen den Autor bei der Vermarktung. Und er berät die Autoren beim Aufbau einer Infrastruktur zur Kommunikation. Aber dennoch hat der Autor die Schlüsselrolle in der Vermarktung. Er stellt sich und sein eBook immer wieder in seinem persönlichen Netzwerk vor, freilich aus immer neuen Anlässen.

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