Vermarktung

Flüchtlingskinder verstehn und unterstützen

Flüchtlingskinder verstehn und unterstützen. Das ist für Viele nicht einfach und kann Angst machen. Aber wie muss sich erst das Mädchen fühlen, das mit seinen Eltern vor den Bomben flüchten musste: mittel- und sprachlos aber voller Angst.

Wie man hier Brücken baut, zeigen Schüler und Schülerinnen der Schwandorfer Fachoberschule und Berufsschule. Zusammen mit jungen Flüchtlingen entwickeln sie ein Kinderbuch zu dem Thema. Ihr Ziel ist es, das Buch kostenlos an allen Grundschulen Deutschlands zu verteilen. Es wird in verschiedenen Sprachen hergestellt und zeigt in Bild und Text die Situation der Flüchtlingskinder hier im Land, zwischen Angst, Einsamkeit, Schweigen und Hoffnung.

Warum ich an dieser Stelle darüber schreibe? Weil ich finde, dass dem öffentlichen Medienlärn mit pauschalen  Anschuldigungen von Asylantenbanden, die „unsere Frauen“ betatschen, und lautem Nachdenken über Schießbefehle gegen Fremde tatkräftig entgegen getreten werden muss. Das tut dieses Projekt.

Flüchtlingskinder beschreiben ihre Gefühle

Zusammen mit jungen Migranten schildern die Schüler aus Schwandorf  Ängste und Depressionen von Flüchtlingen in dem fremden gelobten Land. Sie entwickeln ein praktisches Kinderbuch, das deutschen und fremden Kindern helfen soll, die Anderen zu verstehen und eine Art Kompass der Gefühle und Handlungen sein will. Ein vorbildliches Projekt, das Ängste abbauen, zu Verständnis anregen und die Integration fördern soll.

Der kreative Kungverleger Andreas Hollender vom Verlag neuDENKEN Media unterstützt das Projekt durch unbezahlte Eigenleistungen wie Lektorat, Herstellung und Vertrieb. Aber freilich will eine solche Inutiative auch finanziert werden. Mit Crowdfunding hofft Andreas Hollender die mötigen Mittel zusammenbringen. Sehen Sie hier das startnext-Projekt zu dem Kinderintegrationsbuch Amani. Das mutige Projekt lebt von vielen kleinen Zuwendungsleistungen, von Karmapunkten über signierte Bücher bis zur eigenen Buchseite.

Integration unterstützen!

Die Integration von Flüchtlingen geht uns alle an. Es gibt keine Obergrenze und jeder sollte tun, was in seiner Macht steht. Unterstützen Sie das Projekt durch Ihren Beitrag. Sehen Sie hier, wie das geht, und was Sie als Gegenleistung erwartet. Unterstützen Sie die Integration!

Oder teilen Sie enfach das Projekt auf Facebook oder Twitter.

 

 

 

Content Marketing – mit Ihren Geschichten!

Content Marketing Thomas Hoffmann München EX-IST Vortrag 17.122015Warum Content Marketing seit Jahren hoch gehandelt wird, erklärt sich zunächst aus der Schwäche anderer Werbeformen. Ob der Werbeblock immer die spannenste Stelle des Films unterbricht oder die Autowerbung vor dem YouTube-Videos aufpoppt: wir sollen abgelenkt werden. Das nervt; wir gehen pinkeln oder überspringen bei YouTube die Werbung.

Der amerikanische Marketing-Guru Seth Godin nennt das zu Recht interruption marketing. Wenn man nur oft bei einer konzentrierten Beschäftigung unterbrochen wird, kauft der Kunde schon irgendwann. Das mag irgendwann mal funktioniert haben. Heute geht das anders.

Content Marketing Thomas Hoffmann München EX-IST 17.12.2015Es ist fast schon eine Binsenweisheit, dass Menschen am empfänglichten für Vorschläge sind, wenn sie gerade etwas suchen. Also: ich recherchiere zum Beispiel im Web, wie ich meine Ernährung verbessern kann. Ich bin einfach zu dick! Nun kann es gut sein, dass ich bei meiner Suche über das Blog Wohlfühlkost einer Münchner Ernährungsberaterin stolpere. Und sehe dort das gesunde Rezept für einen Weihnachtssmoothie. Das gefällt mir und ich sende gleich mal eine Nachricht an die Bloggerin mit meinem Kommentar zum Rezept. Und ich lese das Blog immer wieder und irgendwann frage ich die Bloggerin um Rat in Sachen Ernährung.

Erfolgreiches Content Marketing durch Story Telling

iStock_000080198093_Small„Großmama, Du erzählst mir immer wieder die gleiche Geschichte von dem Mädchen, das im Garten steht und die blaue Blume betrachtet. Wie machst Du es, dass ich bei der Geschichte manchmal lachen und manchmal weinen muss?“ Großmama lächelt und antwortet dem Mädchen: „Ich sehe in Deine Augen, mein Liebes, und dann sehe ich, ob Du heute lachen oder weinen willst, antwortet Großmama. Und dann erzähle ich Dir ein Geschichte, die Du zum Lachen oder zum Weinen.“ findest.

Ich liebe diese kleine Geschichte. Ich zeige mit ihr gerne die 7 wichtigsten Aspekte von Content Marketing auf. Nehmen wir an, als Content Marketer sind Sie die Großmama und Ihre Kundin ist das Mädchen:

  1. Sie lieben das Mädchen, wie Sie als Marketer Ihre Kunden lieben
    Ein Unternehmer ist dann erfolgreich, wenn er – wie ein Liebhaber mit seiner Geliebten – aufmerksam dafür sorgt, was ihr gut tut.
  2. Sie und die Großmama haben ein Ziel: Sie wollen, dass es dem Mädchen gut geht (vgl. Punkt 1).
  3. Sie kennen die Enkelin / Ihren Kunden. Und weil Sie nicht alle persönlich kennen, brauchen Sie einen einen imaginierten Lieblingskunden. Das ist das detaillierte Bild eines Kunden, das Sie sich immer vorstellen, wenn Sie Werbung machen.
  4. Sie wissen, was Ihr Kunde / die Enkelin braucht. Das ist beim Content Marketing nicht viel schwieriger, als für Großmama. Aber Sie haben ja bereits einige Ihrer Kunden danach gefragt, was Ihr Engpass ist und erhalten Feedback über Social Media.
  5. Großmama / Sie mit Ihrem Content Marketing kommunizieren persönlich. Es ist immer EINE Person, die Ihre Leistungen /Produkte kauft, also sprechen Sie auch EINE Person direkt an, eben Ihren Lieblingskunden.
  6. Content Marketing Thomas Hoffmann Vortrag EX-IST 17.12.2015Sie oder Großmama erzählen Geschichten – weil Ihre Kunden die Geschichten lieben und das berühmte ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) letzlich wurscht sind. Erzählte Geschichten erinnern den Zuhörer / Leser an eigene Geschichten. Sie wirken auf das limbische System im Gehirn und lösen Emotionen ( Handlungen aus. Aber das ist eine andere Geschichte;-)
  7. Die Enkelin / Kundin liebt die Geschichten der Großmutter / Ihre Geschichten und erzählen sie weiter. Und weil die Kunden sich in Ihren Geschichten wiederfinden, kaufen sie selbstverständlich Ihre Produkte und Leistungen.

Glauben Sie mir: ob Sie bloggen, sich über Facebook, Twitter oder Instagram darstellen, ob Sie Newsletter versenden oder in Foren diskutieren: wichtig ist nicht, was Sie machen, sondern was Ihnen wichtig ist. Sie schaffen Resonanz. Wenn Ihner Kunden das Gleiche wichtig ist, zeigen sie ihre Zugehörigkeit, indem sie Ihre Produkte nutzen, selbst wenn die schlechter sind als andere. Und weil Sie Großmamas Geschichten lieben, essen Sie auch Großmamas Essen, obwohl es furchtbar schmeckt. Mehr dazu gibt’s bei Simon Sinek.

(C) für verwendetes Bildmaterial: iStock

Books on Demand und eBooks – #bmf13

iPad mit Holzbuch books on demand

Books on Demand war einst eine Revolution, für Verlage und verlagsfreie Autoren!  Print on Demand ist das Verfahren, das den digitalen Druck und Nachdruck kleinster Buchauflagen ermöglicht. Das verringerte das Investitionsrisko für Indie-Autoren und Verlage.

Erstere ließen trotz immer noch hoher Kosten ausgiebig Books on Demand für sich herstellen. Die etablierten Verlage hielten sich bis vor ein paar Jahren mit als Books on Demand produzierten Werken zurück. In der Zwischenzeit bedienen sich jedoch viele Fachverlage – aus Vernunftgründen oder schierer Not – dieser kostengünstigen Methode.

Books on Demand und eBooks –
Ratlosigkeit der Verlage

Wie Books on Demand verschliefen viele deutsche Verlage auch den Trend, mit eBooks interessante Inhalte schnell und kostengünstig in den Markt zu bringen, im Idealfall noch vor dem gedruckten Buch. Ansgar Warner weist in seinem neuesten Blog Post auf e-book-news.de darauf hin, dass Verlage mit dieser Unterlassung Ihren Autoren schaden.

Auf und um die Frankfurter Buchmesse vernahm man verschiedene Proklamationen: Einerseits der Börsenverein des Deutschen Buchhandels als Repräsentant etablierter Verlage, der die eBook-Umsätze in Deutschland am liebsten herunterrechnet. Andererseits die eBook-PromotorenJ Business as usual also. Und alle redeten über Self Publishing. Interessant allerdings, was sich auf dem Markt der Dienstleitungen tut.

eBooks und Books on Demand – für Autoren und Verlage!

Vor zwei Jahren waren viele Unternehmen auf der Messe, die alle möglichen Dienstleistungen rund um die Produktion von Buch- und eBook anboten: von der digitalen Optimierung der Druckvorstufe, über medienneutrales Produzieren, bis hin zur schlichten eBook-Konvertierung.

2013 waren die Reihen der anwesenden Verlage gelichtet. Die Dienstleister nahmen eine doppelte Entwicklung, indem sie sich auf technische Dienstleistungen für die Buch- und eBook-Herstellung oder Vertrieb und Vermarktung spezialisieren, gleichzeitig aber oft beides anbieten. Diese Konzentration erscheint zunächst heilsam.

Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze: die einen, die Verlagen kostenlos alle technischen Services der eBook-Erstellung und den Vertrieb in alle verfügbaren Kanäle anbieten. Das Unternehmen Zeilenwert aus Thüringen macht das kostenlos, aber nicht umsonst. Der Preis, den der Publisher bezahlt, ist eine satte Umsatzbeteiligung und eine exklusive Bindung seiner eBooks an Zeilenwert für drei Jahre. Hochinteressant für einen unabhängigen ePublisher wie mich.

Der Autor rückt in den Fokus der Dienstleister

Books on Demand eBooks publi4all MünchenUnd andererseits: Haben auf früheren Buchmessen die Dienstleister ausschließlich Verlage umworben, so ist heute der Self Publisher ebenso in ihrem Fokus.. Ein gutes Beispiel für die unkomplizierte Herstellung und Verbreitung von eBooks bietet der in Sachen MP3-Download versierte Anbieter DANCE ALL DAY mit seiner Plattform feiyr.com.

Der Autor lädt kostenlos seine Word-Datei oder bereits in EPUB oder kindle konvertierte Dateien in eine Datenbank. Ebenso das Cover. Und wenn technisch alles passt, kommt das eBook auf bis zu 160 Plattformen. Und man hakt an, welche Plattformen man aus dem feiyr-Vertrieb ausschließen will. Einfacher geht es nicht!

Ironischerweise umarmen auch immer mehr Verlage die Selfpublisher – nicht nur mit so glänzenden Plattformen wie neobooks oder das Kalenderportal calvendo.

Und Verlage, die ihre technischen Dienstleitungen in erster Linie Self Publishern zur Verfügung stellen, sind fast schon gesellschaftsfähig. Ihre Produkte im Print on Demand sind immer besser. Jedoch wagt es der Verleger alten Schlags trotz der Produktion von Books on Demand noch nicht, sich von überkommenem Auflagendenken zu verabschieden. Eine Produktion von Büchern in Einzelstücken ist für diese Anbieter indiskutabel.

Dass man im Einzeldruck on demand ordentliche Ergebnisse erzielen kann, hat Amazon mit seinem Programm Create Space gezeigt. Autoren geben hier ohne Kostenbeteiligng die Daten und ein Buchcover in die Amazon-Datenbank ein.

Milchstraße Create Space Books on DemandZur Kontrolle erhalten sie Belege und können Änderungen und Optimierungen vor der Veröffentlichung umsetzen. Das Episoden-Buch „Milchstraße – Geschichten von der großen Liebe“ habe ich bei Amazon an einem Montag bestellt, und am Mittwoch, keine 48 Stunden, später lag das gedruckte Buch vor mir!

Print on Demand UND eBook – der Traum aller Autoren

Immer mehr Dienstleister bieten den unabhängigen Autoren an, die Manuskripte als Books on Demand UND als eBooks zu produzieren und anschließend an die Vertriebsplattformen auszuliefern.

Das ist ideal für viele Profis, die für ihre Veranstaltungen gedruckte Bücher und fürs Web das eBook brauchen. Das wird immer häufiger mit Datenbanklösungen umgesetzt. Zwei interessante Anbieter sind hier meinbestseller.de, die Printbücher on Demand in Einzelstücken verkaufen, und PRINTSYSTEM, wo die gedruckten Bücher noch in Mindestauflagen bestellt werden müssen.

Gute Inhalte und einfallsreiche Vermarktung – Fehlanzeige?

Wo sich die Verlage nicht der Autoren annehmen, tun es heute viel Dienstleister. Books und Demand und eBooks sind in aller Munde. Dennoch konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, wie ein Beobachter sagte, dass in Frankfurt wieder mal die Sicht auf die Zukunft durch Bücherstapel verstellt war.

Und zwei wichtige Aspekte des Publizierens, gute Inhalte und deren einfallsreiche Vermarktung, scheinen irgendwie vergessen zu werden.

Immobilienmakler in München – Erfolg mit Bloggen und eBooks

Wie bringt ein Immobilienmakler in München sein Geschäft nach vorne? Dazu erzähle ich Ihnen die Geschichtevon Silke G., Maklerin in München. Ich erzähle Ihre Geschichte, um Ihnen zu zeigen, wie man durch eine intelligente Blog-Strategie Kunden bindet und neue gewinnt. Auch ein Immobilienmakler in München!

Silke interessierte sich immer schon für das Gestalten und Gebäude. Sie hat die Inneneinrichtung ihrer kleine Luxuswohnung selbst designt und vor dem Einzug noch einige bauliche Änderungen veranlasst. Und irgendwann beschließt sie, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Sie vermietet und verkauft Immobilien.

Immobilienmakler in München – für Silke G. ein Traumberuf!

Sie bietet eine Leistung an, von deren Wert sie besonders überzeugt ist, die sie auch persönlich liebt. Sie findet es aufregend, Immobilien kennen zu lernen und empfindet es als Eroberung, wenn sie sich in die Details von Wohnungen einfuchst, wenn sie Alteigentümer oder Vermieter über das Besondere der Immobilie interviewt.

Sie strahlt Fürsorglichkeit aus, Ihre Kunden lieben sie; sie gibt Einrichtungstipps, ist bestens informiert über die Lage der Immobilie und verhandelt Sonderwünsche mit den Anbietern.

Ihr Engpass ist es bei der Münchner Wohnungsnot  nicht, geeignete Abnehmer zu finden. Durch die Zahl der Interessenten und ihre glänzende Beratung gelingt ihr das auch bei schwierigen Objekten!

Aber wie überzeugt sie die Anbieter? Immobilienmakler in München gibt es viele! Soll sie schicke Prospekte machen lassen, Essenseinladungen aussprechen oder Eintrittskarten zu exklusiven Veranstaltungen verschenken? Geht alles, macht jeder!

 

Silke G. entwickelt ein Blog

Silke G. geht einen anderen Weg. Der Kontakt zuden Anbietern in Kontakt  ist kein Problem für sie. Ihre Partner vertrauen ihr. Aber wie bringt sie neue dazu, sich mit Ihrem Angebot zu beschäftigen?
Silke G. entwickelt die Idee für ein Blog. Weil Sie sich ohnehin gerade ein Website entwickeln lassen will, weiß sie, dass dafür WordPress eine gute Plattform ist, und dass das Kernstück einer WordPress-Site das Blog ist.

Außerdem ist Ihre Website Visitenkarte, Leistungsverzeichnis und Angebotsplattform in Einem. Sie flanscht noch ein brauchbares Terminvereinbarungssystem für Ihre exklusiven Geschäftspartner an; das schafft Vertrauen.

 

Kunden werden zu Botschaftern

Silke G. überlegt sie Folgendes: Im Blog wird sie selbst über Ihre Leidenschaft berichten: über Immobilien, exklusive Einrichtung und Raumkonzepte. Nicht zu häufig, aber wenn sie etwas interessiert. Sie lädt ihre Kunden ein, ihre Begeisterung zu teilen: Managerfrauen berichten darüber wie sie aus einem leeren Haus in einer fremden Stadt ein schönes Nest für die Familie gemacht haben, Lokalbetreiber erzählen, wie sie die Gegebenheiten geschickt ausgenützt haben und hie und da berichtet ein Pächter über gebäudetechnische Lösungen. So werden Kunden zu Botschafter. Sie nennt das Blog nicht „Immobilienmakler in München“, sondern www.silkesgpunkt.de.

 

Wie ein Immobilienmakler aus München vom Blog zum eBook kommt

Weil Silke G. sich von ihrem Internet-Guru die Grundbegriffe der Suchmaschinen-Optimierung beibringen lassen hat – sie verwendet zum Beispiel das Schlüsselwort „Immobilienmakler in München“ –  lassen ihre Blogbeiträge Ihre Website bei Google oben stehen. So werden viele Menschen, die in München Lebensraum suchen von den Blog Posts inspirieren. Oft rufen sie Silke an und geben ihr einen Auftrag.

Dank www.silkesgpunkt.de muss sich Silke bei der Neuakquise von Objekten nicht mehr vorstellen. Sie erwehrt sich dem Drängen mancher Immobilienmakler in München, deren Angebote in ihrem Blog darzustellen, aber sie bekommt in letzter Zeit immer häufiger Aufträge von Besitzern außerhalb Münchens.

Silke G. wird in ein paar Monaten mit Hilfe von publi4all ein eBook aus ihrem Blog machen, das sie über ihre Homepage und als Kindle-Book über Amazon vertreiben will. So schafft sie sich beiläufig ein Nebenprodukt, mit dem sie ihre Bekanntheit steigert und Geld verdient.

Wenn Sie mehr über Silke G. oder Ihre persönlichen Möglichkeiten erfahren wollen, senden Sie mir eine E-Mail.

Mein eBook ist online – jetzt geht die Arbeit los!

Auf Ihrer Reise durch Afrika verfällt die blonde deutsche dem wilden Musiker MacumbéSie haben Ihr eBook endlich fertig gestellt und es bei Amazon hochgeladen. Wow! Was für eine Arbeit und welches Hocherlebnis. Sie sind jetzt erschöpft. Doch noch dürfen Sie sich nicht ausruhen. Erst müssen Sie aus Ihrem eBook einen wirklich guten Angestellten machen – so nennt der Bestsellerautor John Locke seine eBooks in seinem Bestseller How I sold 1Million eBooks in 5 Months. Und das ist keine Hexerei, Sie sollten aber ein paar Dinge beachten.

 

Wie Sie Ihre Leser finden

Ich empfehle Ihnen, Ihr eBook immer zuerst bei Amazon (kindle direct publishing (kdp) zuveröffentlichen. Das bringt Ihnen viele Vorteile. Im Vorfeld der Veröffentlichung haben Sie schon einige Ausschnitte aus dem eBook über Ihr Facebook-Konto veröffentlicht. Sie baten immer wieder Freunde und Kontakte um ihre Meinung. Sie haben Ihre  Coverentwürfe getwittert und schönes Feedback erhalten. Und durch die Antworten auf Ihre Blogbeiträge wissen sie schon, wie die Leser auf Ihren Stoff reagieren. Das ist nicht immer einfach. Zum Beispiel habe ich im Januar den Roman einer Weißen in Afrika veröffentlicht, die dem schwarzen Musiker Macumbé verfällt. Einfach zu vermarkten, habe ich mir gedacht, aber dass die Autorin unter Pseudonym veröffentlicht, macht ihre Einbindung in die Vermarktung schwierig. Macumbé Versuchung in Dakar. Aber ich hatte vorgesorgt und im Vorfeld schon getwittert und auf Facebook gepostet, so dass der Verkauf ordentlich anlief.

Rezensionen sind das A & O

Da der Verkauf von eBooks stark beeinflusst wird durch die Rezensionen, ist es sinnvoll, dass Sie Ihr eBook bereits vor dem Start im Bekanntenkreis komplett lesen lassen. Wenn diese Leser das eBook nun bei Amazon herunterladen und rezensieren, um so besser. Das steigert den Wert ihrer Rezensionen. Bitte verpflichten Sie ihre Helfer dazu, in den Rezensionen keine falschen Versprechungen zu treffen oder das eBook überschwänglich zu loben. Aber wenn Sie zwei oder drei gute Rezensionen und einige Likes bekommen ist das eine gute Basis.

Als Nächstes bloggen Sie was das Zeug hält. Bitte platzieren Sie nicht nur Leseproben aus Ihrem eBook. Schreiben Sie auch darüber, wie Sie dazu kamen, geben Ihre Quellen preis oder posten Bilder und Videos. Story Telling ist das Schlagwort. Ihre Leser wollen unterhalten werden. Posten Sie kleinere Texte auf Facebooks und gute Slogans twittern Sie. Wichtig ist dabei immer, dass Sie zum Beispiel mit Twitter auf Ihren Facebook Post hinweisen oder mit Facebook auf Ihren neuen Blog-Eintrag. So spielen Sie Ihre virtuelle Musik. Und suchen Sie nach Menschen im Web, die Ihnen Ihre Bücher ebenfalls rezensieren

Und wie soll ich das schaffen?

Eine gute Frage. Das ist in erster Linie eine Sache der Organisation. Bevor Sie ihr virtuelles Konzert spielen machen Sie einen Plan! Bedenken Sie, dass es Instrumente gibt, die sie bei der Alltagsarbeit entlasten. Sehen Sie allerdings Ihre Internetkampagne ebenso wie Ihr Buch als Kunst, die wohl überlegt sein will und nicht auf Anhieb funktionieren muss.

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eBooks ankündigen mit Twitter, Facebook & Blog!

Erfolgreiche Autoren von eBooks sind Unternehmer. Wer kann die Marke Autor besser verkaufen, als er selbst? Was schon für gedruckte Bücher gilt, ist um so notwendiger beim Verkauf von eBooks. Die Erkenntnis des US-Bestsellerautors John Locke, der die eBooks als seine Angestellten betrachtet, ist in der Zwischenzeit fast ein Allgemeinplatz. Was kann also ein Autor von eBooks dazu beitragen, dass sich sein eBook besser verkauft und welche Unterstützung kann er von seinem Publisher erwarten?

So suchen Leser nach eBooks

Leser suchen eBooks zu bestimmten Themen wie Schimmelpilzbefall in Wohnungen (etwa das kluge eBook des Baubiologen Marcus Reger) oder sehr häufig stolpern sie bei ihrer Recherche über Autoren, von denen sie schon etwas gelesen haben oder die sie aus den Web-Plattformen kennen. Oder die Leser haben ein Blog abonniert, weil  es für sie inhaltlich wichtig oder schlicht unterhaltend ist. Sie stoßen bei der Lektüre der Blog Posts immer mal wieder auf die Literatur des Autors und sehen sich diese zum Beispiel bei Amazon an. Schließlich twittern viele Leser zu bestimmten Themen. Auch hier erhalten sie immer wieder Empfehlungen für Bücher und eBooks von anderen Twitterern genau zu ihrem Interessensgebiet und entscheiden sich manchmal zum Kauf.

eBook-Vermarktung mit der Königsdisziplin Bloggen

Am wirkungsvollsten wird ein eBook lange vor seinem Erscheinen ins Gespräch gebracht, indem Inhalte, Kapitelauszüge und Textfragmente über die üblichen Plattformen ins Internet kommen. Der Autor macht von Beginn seiner Arbeit an neugierig. Um die Neugier der Leser zu wecken, eignen sich am besten Twitter und Facebook. Besonders gut an diesen Plattformen: die Autoren bekommen ziemlich sicher Kommentare, die Anregungen fürs Marketing und Unterstützung beim Schreiben sind. Und sie sind lange vor Erscheinen des eBooks im Gespräch. Alle Autoren sollten sich auf diese Weise konsequent mit künftigen Lesern austauschen.

Die Königsdisziplin ist freilich das Blog. Hier demonstrieren Sie laufend Ihre ganz persönliche Expertise, schreiben über aktuelle Ereignisse und Ihre Themen. Sie stellen Ihre Thesen zur Diskussion oder veranstalten Votings für Coverentwürfe oder Buchtitel. Das Gute ist: Ihr Blog ist nicht beschränkt in Länge und Darstellungsform. Es lebt von der überlegten Handhabung durch Sie, den Autor! Haben Sie bereits eines in Planung, mit dem Sie Ihr Buch oder eBook bekannt machen?

Viele Autoren fragen mich: „Wie soll ich denn das alles schaffen? Ich weiß ja noch nicht mal, woher ich die Zeit nehme, mein Buch zu schreiben!“ Die Antwort darauf ist ganz einfach. Wenn Sie als Autor das, was Sie ohnehin täglich überlegen und schreiben, zum Teil  in Ihr Blog verlagern, reduziert sich Ihr Mehraufwand (fast) auf Organisation. Denken Sie darüber nach. Ratschläge dazu gebe ich Ihnen gerne, wenn Sie mir eine Mail senden oder einen Kommentar hinterlassen.

Aktivitäten des Publishers nach dem Start von eBooks

Der Publisher von eBooks ist zunächst einmal der Mentor des Autors. Er unterstützt ihn umfassend und hilft ihm, das Manuskript in eine eBook-kompatible Form zu bringen. Der Publisher produziert Cover und stellt die eBooks her. Er platziert die eBooks auf Plattformen wie kindle direct publishing (kdp).

Er befähigt seine Autoren, sich und das eBook zu vermarkten und bietet das eBook auf allen möglichen Wegen im Internet an. Seine Werbeaktionen, Facebook-Posts und Entwicklung kreativer Twitter-Kampagnen unterstützen den Autor bei der Vermarktung. Und er berät die Autoren beim Aufbau einer Infrastruktur zur Kommunikation. Aber dennoch hat der Autor die Schlüsselrolle in der Vermarktung. Er stellt sich und sein eBook immer wieder in seinem persönlichen Netzwerk vor, freilich aus immer neuen Anlässen.

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