Vom Ende der Zensur

 

Die über 500 Jahre alte Dominanz von Verlagen als Gralshüter von Qualität und Korrektheit erodiert seit Jahren, und das ist gut so. Das „Internet“ als Inbegriff lästiger digitaler Neuerungen macht den Verlagen zu schaffen. Jeder kann heute ohne besondere Kenntnisse seine Inhalte als eBook über das Internet verbreiten.

Seit Gutenbergs Zeiten legten Verlage als die Besitzer teurer Druckverfahren und exklusiver Vertriebswege fest, was dem Leser zu gefallen hat, und übten damit faktisch Zensur in großem Stil aus.

Ein Heer von Autoren, das schon versucht hat, seine Werke zu veröffentlichen, ohne jemanden im inneren Kreis der Branche zu kennen, fristet seit Jahrhunderten ein trauriges Dasein als kulturelle Outcasts.

Die Menge an Wissen und Einfällen, deren Verbreitung und Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen so verhindert wurde, ist unvorstellbar groß. Und heute, wo mehr als zwei Milliarden Menschen Zugang zum Internet haben, verdoppelt sich das menschliche Wissen, alle acht bis zwölf Wochen.

Die Möglichkeiten, als Autor eine Existenz aufzubauen, verändern sich ständig. Jeder Autor kann heute – in Zeiten von Blogs und eBooks – seine Werke veröffentlichen. Dazu bedarf es keiner Verlage. Lesen Sie das gesamte eBook „Kurze Geschichte des Buchs in 35000 Zeichen“ hier

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